Wer ist Save Tibet?

SAVE TIBET ist die österreichische Gesellschaft zur Hilfe an das tibetische Volk.

Wir sind seit über 10 Jahren aktiv. Unsere Aktivitäten basieren auf der unentgeltlichen Mitarbeit unserer Mitglieder und decken verschiedene Arbeitsbereiche ab. Zum Beispiel:

  • Patenschaften - wir verwalten über 700 Patenschaften von tibetischen Flüchtlingen.

  • Spenden - wir sammeln Geld, um damit mehrere Sozialprojekte in Dharamsala und anderen Orten der Exiltibeter zu unterstützen.

  • Öffentlichkeitsarbeit - durch unser INFO- Heft und Veranstaltungen, kämpfen wir um Aufmerksamkeit für die Situation der Tibeter.

SAVE TIBET hat als einzige Organisation mit den Tibetischen Kinderdörfern (TIBETAN CHILDREN'S VILLAGES = TCV) eine Vereinbarung getroffen, daß von den monatlichen Sponsorengeldern von Euro 35,-- für jedes Kind Euro 5,-- für den SAVE TIBET HIGHER EDUCATION FUND durch das Kinderdorf zurückgelegt werden. Da die Patenschaft über das TCV offiziell nach dem Schulabschluß des Kindes endet, hat damit jedes von SAVE TIBET vermittelte Kind ein Startkapital für den Anfang, sei es für ein weiteres Studium oder eine Handwerkslehre usw.

Wir erfüllen alle Voraussetzungen für die Zuteilung eines SPENDEGÜTESIEGELS, aber im Gegensatz zu anderen Organisationen, die es sich leisten können oder wollen, sind uns die jährlich auflaufenden Kosten für eine offizielle Bestätigung zu hoch. Diese Beträge lassen wir lieber unseren Projekten zur Unterstützung der Tibeter zufließen.

  • Tibet war ein souveräner Staat mit eigenem Staatsvolk, Staatsgewalt, Staatsgebiet und eigener Währung. 1949/1950 wurde Tibet von der chinesischen "Volksbefreiungsarmee" gewaltsam seiner Eigenständigkeit beraubt und rechtswidrig annektiert. Seither herrschen politische, wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Unterdrückung.

  • 10 Jahre nach dem Einmarsch der chinesischen Armee kam es am 10. März 1959 zu einem tibetischen Volksaufstand, der von der Besatzungsmacht blutig niedergeschlagen wurde. Unmittelbar darauf flüchtete S.H. der 14. Dalai Lama ins Exil nach Indien. In Dharamsala gründete er die tibetische Exilregierung nach demokratischen Richtlinien. Heute leben rund 150.000 Tibeter im Exil, wobei die Zahl der Flüchtlinge ständig steigt.

Dem tibetischen Volk werden im täglichen Leben das Grundrecht auf Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsfreiheit hinsichtlich der religiösen und politischen Überzeugungen verweigert. Obwohl China die UNO-Menschenrechtskonventionen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche und entwürdigende Behandlung unterzeichnet hat, werden inhaftierte TibeterInnen gefoltert, misshandelt und gedemütigt.

 
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