Losar-Fest 2005

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Am Samstag, dem 5. Februar, um 15 Uhr, war es soweit: nach vielen Vorbereitungen und Proben begann die Festveranstaltung anlässlich des tibetischen neuen Holz/Hahn/Jahres 2132 im Albert-Schweitzer-Haus in Wien. Das von tibetischen Astrologen errechnete korrekte Datum des Jahresbeginnes wäre am Mittwoch, dem 9. Februar, gewesen, doch haben wir die Feier vorverlegt um möglichst vielen Gästen die Gelegenheit zum Mitfeiern zu geben. Und es kamen viele Gäste! Insgesamt haben mehr als 400 Leute an dem heurigen Losarfest teilgenommen.

(Fotos)

Nach einem Gebet aller Tibeter, welches von zwei Mönchen geleitet wurde, standen alle auf, um der tibetischen Nationalhymne Respekt zu erweisen. Danach folgten in mehreren Blöcken die Tanz- und Gesangsdarbietungen der in Österreich lebenden Tibeterinnen und Tibeter (der TGÖ, Tibetergemeinschaft Österreichs), in Gruppen oder als Solisten. Es wurden nicht nur traditionelle tibetische Lieder gebracht, sondern auch eigens für das Losarfest neu komponierte Lieder der "Never Give Up Band", einer Gruppe junger Tibeter, die sich gekonnt präsentiert haben. Außerdem wurde ein nepalesisches Liebesduett gesungen und ein reizender Solo-Tanz aus Ladakh vorgeführt.. Zur Überraschung der Gäste und als Reverenz für Österreich trugen die Tibeter sogar ein Wienerlied vor.

Die Stimmung im wunderschön geschmückten Saal war großartig. Nicht nur für Augen und Ohren, auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: das Tibet-Restaurant versorgte mit tibetischen und SAVE TIBET mit wienerischen Genüssen. Unsere Wanderausstellung und die Ausstellung der Kinderzeichnungen aus dem Kinderdorf befanden sich auf der Galerie im ersten Stock und wurden von vielen Interessierten besucht. Eine große Zahl von Gästen besuchte die Filmvorführungen in einem separaten Raum, wo zu jeder vollen Stunde ein anderer Film gezeigt wurde. Viele Gäste nahmen sich selbstgedruckte Gebetsfahnen als Erinnerung mit nach Hause, andere wählten unter den Erzeugnissen des tibetischen Handicraft Centres.

Man konnte sich seinen Namen in tibetischer Kalligraphie schreiben lassen und das reichhaltige Büchersortiment durchgustieren.Hübsche junge Tibeterinnen boten den Gästen die typischen Khabse (tibetische Kekse) und Süßigkeiten an. 10 kg Mehl hatten unsere tibetischen Damen dafür verarbeitet!

Viel Spaß machten zwei spannende Versteigerungen, wobei für eine CD von Hubert von Goisern "Tibet im Exil" mit Autogramm und persönlicher Widmung des Künstlers € 135 erzielt wurden und ein ebenso ansehnlicher Betrag für ein Poster mit tibetischen Gebetsmühlen. Die Lose der Tombola waren bald ausverkauft (dieser Erlös ist für das Flüchtlingsauffangslager in Dharamsala bestimmt). Zahlreiche Besucher trafen alte Bekannte, eine größere Gruppe Paten der letzten Patenreise feierte ein Wiedersehen.

Das tibetische Neue Jahr hat (zumindest in Österreich) sehr schön begonnen!

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