Pateneltern gesucht!
 

Es war schon oft der Fall, dass Paten durch die Korrespondenz mit ihren Patenkindern erfahren haben, dass es noch eine Schwester oder einen Bruder im Kinderdorf gibt. Oft wollten diese Paten dann gerne auch das Geschwisterchen übernehmen, doch meistens war dies nicht mehr möglich, da das Kind in der Zwischenzeit einen anderen Paten gefunden hatte. Nun haben wir in der letzten Zeit eine Menge neuer Lebensläufe aus dem Kinderdorf in Gopalpur (40 km von Dharamsala entfernt) bekommen, in welchem sich mehrere Geschwister befinden.

Bevor wir daher die Kinder einzeln vergeben, möchten wir gerne nachfragen, ob sich jemand für ein Geschwisterpaar interessiert.

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Die beiden Mädchen Ngawang Choetso und Lhoga sind Schwestern aus Kham in Osttibet aus einer Bauernfamilie, die nie eine Schule besuchen konnten

 

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Kunchok Sangmo und Lhasey Buti waren zwei kleine unterernährte Schwestern , die sich nun im Kinderdorf gut erholt haben und auf Paten warten.

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 Dawa Dolma und ihr Bruder Lugtuk Gyatso kommen ebenfalls aus Kham und sind Kinder einer Bauernfamilie. Nun bekommen sie im Kinderdorf Unterricht im tibetischen Kulturkreis.

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Besonders berührend ist das Schicksal von vier Geschwistern, deren Mutter vor einem Jahr an einer langen Krankheit gestorben ist. Der Vater, ein Nomade, brachte seine Kinder selbst über die Grenze nach Nepal und kehrte aus Sicherheitsgründen nach Tibet zurück. Alle vier Kinder (3 Mädchen und ein Bub) hatten in Tibet keine Gelegenheit, eine Schule zu besuchen.

Es wäre wunderbar, wenn sich Pateneltern finden, die Norbu Dolma, Sonam Paltso, Wuglo und Sonam Norbu zusammen wie eine Familie übernehmen könnten.

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 Natürlich haben wir auch viele Lebensläufe einzelner Kinder, die noch auf Paten warten, hier in unserem Büro. Bitte überlegen Sie es sich, ob Sie einem tibetischen Kind eine Chance für seine Zukunft bieten möchten!

                             

 
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