Lehrveranstaltungsleiter: Christian G. Fermüller
Dieses Proseminar ist Pflichtfach in den Bakkalaureatsstudien der Informatik, vorgesehen für das 1.Semester.
Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Ziel des Seminars ist es,
am Beispiel des Themas Können Computer denken?
folgendes zu vermitteln:
Einführung in den Wissenschaftsbegriff und -betrieb;
Planung und Realisierung von wissenschaftlichen Projekten,
wissenschaftliches Arbeiten (Literaturrecherchen, Präsentationstechniken,
Methodenwahl, Konventionen).
Im Rahmen des Seminars sind folgende Leistungen zu erbringen:
Teilnahme am zweistündigen Einführungsblock (Termin siehe unter Aktuelles) zu den Themen Aufbau der Universität, (Literatur-)Suche, Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und Erstellen eines Vortrages.
Recherche: Der Seminararbeit und dem Vortrag sollen mindestens drei Quellen zugrunde liegen, wovon eine aus bei mir erhältlichen Unterlagen bestehen kann. Die anderen Quellen sind durch Recherche in Bibliotheken und Internet zu finden (siehe Linksammlung unten).
Seminararbeit: Die gesammelten Unterlagen sind in einer 5-10 seitigen Seminararbeit in englischer oder deutscher Sprache zusammenzufassen (Englisch bedeutet einen Bonus bei der Beurteilung).
Als Textsystem ist LaTeX zu verwenden. Zum besseren Verständnis warum das Erlernen von LaTeX ein wichtiges Lehrziel dieses Proseminars ist empfehle ich die Lektüre von: Textverarbeitungen: Dumm und Ineffizient von Allin Cottrell
Der LaTeX-Quelltext und eine PDF-Version der Seminararbeit ist bis spätestens Mittwoch, 24. November, 2004 per Email an Chris Fermüller abzugeben. Der Quelltext wird zusammen mit der PDF-Version ins Netz gestellt.
Hinweise zur Installation und Verwendung von TeX finden Sie unten. SeminarteilnehmerInnen mit langsamer Internetanbindung erhalten gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei mir LaTeX auf einer CD.
Vortrag: In einem 20 minütigen Vortrag wird das gewählte Thema mit Hilfe von Overheadfolien präsentiert. Die Folien können mit der Hand oder einem Textsystem erstellt werden. Im Prinzip sind auch Präsentationen mit Powerpoint oder ähnlichen Programmen möglich (Beamer ist vorhanden), allerdings trägt der/die Vortragende das Risiko technischer Pannen. Liegen Ihre Folien in elektronischer Form (PDF) vor, so können Sie mir diese auch zusenden. Ich stelle Sie dann, zusätzlich zu Ihrer Seminararbeit, ebenfalls ins Web.
Falls Sie auch für die Folien LaTeX verwenden, empfehle ich das Paket seminar oder prosper.
Abstraktblatt: Als Unterlage für alle Teilnehmer soll zum Vortrag ein 1-seitiges Abstraktblatt bereitgestellt werden, auf dem folgende Informationen in übersichtlicher Form enthalten sind: Titel und Nummer der Lehrverstaltung; Ihr Name, Matrikelnummer, Kennzahl; Titel des Vortrags (Thema); 5-10 zeilige Zusammenfassung; 3-5 vollständige Referenzen (siehe z.B. `Richtig zitieren')
Refereeing (Begutachtung): Jede TeilnehmerIn erhält drei Seminararbeiten anderer TeilnehmerInnen zugeteilt, die zu lesen und anonym in bestimmter Form schriftlich hinsichtlich der Verständlichkeit und der Präsentation zu beurteilen sind. (Details siehe unten.)
Anwesenheit: Grundsätzlich besteht bei den Seminarterminen Anwesenheitspflicht. Ein einmaliges, begründetes Fernbleiben hat aber keinen Einfluss auf die Beurteilung.
Bei Fragen oder Problemen, etwa mit der Installation oder Verwendung von TeX, können Sie mir jederzeit eine Email (chrisf@logic.at) senden oder nach Vereinbarung persönlich vorbei kommen. Sie können mir auch Entwürfe Ihrer Seminararbeit oder der Folien senden; sofern es meine Zeit erlaubt, werde ich sie mir ansehen und kommentieren.
| No. | Datum | Thema | Vortragender |
|---|---|---|---|
| 4.11. | Grundsätzliches zur AI | ||
| 1. | A History of Thinking (about Thinking) | Claus Zornig | |
| 2. | Geschichte der AI | Paul Schindler | |
| 3. | AI-Systeme heute | Florian Eichler | |
| 4. | AI: Zukunftsvisionen | Maxim Pevzner | |
| 11.11. | Turing's Test | ||
| 5. | Alan Turing's Computing Machinary and Intelligence | Rudolf Vogtenhuber | |
| 6. | Wer war Alan Turing? | Christoph Derndorfer | |
| 7. | Einwände gegen den Turing-Test | Michael Ernst | |
| 8. | entfällt | Der Turing-Test heute | Elvedin Smajlovic |
| 18.11. | Grundsätzliche Einwände | ||
| 9. | J.R.Searle's Minds, Brains and Programs | Alexander Talos | |
| 10. | The `Chinese Room' Debate | Mikolaj Koziarkiewicz | |
| 11. | Was sagt uns ELIZA? | Peter-Paul Nowak | |
| 12. | Much Ado About Not Very Much?! | Matej Marcak | |
| 25.11. | Konnektionismus, Neuronale Netze | ||
| 13. | Geschichte des `Konnektionismus' | David Major | |
| 14. | Konnektionismus und AI heute | Rainer Schuster | |
| 16. | Symbolic vs. Connectionist? | Martin Wagner | |
| 19. | entfällt | Artificial Life | Miroslaw Wedzicha |
| 2.12. | Prinzipielle Herausforderungen | ||
| 15. | Terminverschiebung | Beiträge aus der Neurologie | Thomas Hava |
| 17. | entfällt | Computer und natürliche Sprache | Adam-Laszlo Szabo |
| 18. | Können Computer sehen? | Thomas Semper | |
| 20. | Bewusstsein | Philipp Kirchmayr |
Wesentlicher Bestandteil der Beurteilung der Leistung im Proseminar ist der Nachweis der Fähigkeit Seminararbeiten hinsichtlich verschiedener Kriterien adäquat beurteilen zu können. Dafür sind von jedem Seminarteilnehmer drei (mittels Zufallsgenerator) zugeteilte Arbeiten anderer Teilnehmer (in einem vorgegeben Format) zu referieren.
WICHTIG: Die Beurteilung Ihrer Seminararbeit durch die anderen Seminarteilnehmer geht nicht in die Zeugnisnote ein; die Qualität Ihrer Beurteilung der 3 zugewiesenen Arbeiten jedoch schon.
Vorgangsweise und Stichtage:
Diese Zuteilungsnachricht wird bis spätestens Donnerstag, 9.12.2004 von mir versendet. Sollten Sie die Nachricht bis dahin nicht erhalten haben, so ist aller Voraussicht nach ein technisches Problem dafür verantwortlich. Insbesonders kommt es häufig vor, dass wegen Überschreitung der Speicherplatzgrenze (am Mailaccount des Adressaten) keine Email zugestellt werden kann. Es liegt in Ihrer Verantwortung dafür zu sorgen, dass Sie die Zuteilungsnachricht rechtzeitig empfangen und lesen können.
Der abschließende Seminartermin (Feedback-Session und Diskussion) findet am Donnerstag, 20. Jänner 2005, 16:05-18:00 (also zur gewohnten Zeit, im Seminarraum 185/2) statt.
Grundlage für den Diskussionsteil des Abschlusstermins, an dem alle Teilnehmer teilnehmen sollten, ist der Artikel
Für SeminarteilnehmerInnen: senden Sie bei Installationsproblemen eine Email an salzer@logic.at. Im Fall einer langsamen Internetanbindung gibt's bei mir bzw. bei Gernot Salzer TeX-Live auf CD gebrannt.
LaTeX-CD für GNU/Linux (x86), MS-Windows (9x/ME/2000/NT/XP) und MacOS X:
direkt von CD aus verwendbar oder auf PC installierbar
Download
des ISO-Images von TU-GDS (570 MB, bz2-komprimiert),
Beschreibung
(English Description),
Home http://www.tug.org/texlive
(La)TeX-Distributionen nach Plattformen getrennt:
Unix/Linux: tetex
Windows: MiKTeX,
fpTeX,
AsTeX, ...
Andere: Amiga, Atari, MacOS, DOS, OS/2, VMS, ...
LaTeX-Editoren: erleichtern das Erstellen und Verarbeiten von LaTeX-Dokumenten
für Windows:
WinEdt
(Download von TU-GDS,
Beschreibung,
Home www.winedt.com),
TeXnicCenter
für Unix, Linux: viele Editoren besitzen einen TeX-Mode, etwa auctex für Emacs.